Irena Lindl

An einem Tag vor drei Jahren (2017) hatte ich auf Facebook gelesen, dass nicht ganz so weit von uns ein Gnadenhof Namens "M.u.Ti.g." einen Tag der offenen Tür veranstaltet. Also los! Ich habe meine zwei Töchter mitgenommen und nach 30 Minuten waren wir schon dort. Als erstes hatte ich die Begegnung mit einem weißen Schäferhund. Ich liebe diese Rasse, ich hatte selber mehrere Jahre einen "weißen Riesen" namens Ice. Dann kam Birgit auf mich zu und wir sind ins Gespräch gekommen, die Sympathie war sofort da. Später zu hause angekommen habe ich mir überlegt, wie ich den Gnadenhof unterstützen könnte.

Ich hatte die Idee einen Supermarkt in meiner Nähe zu kontaktieren und dort das aussortierte Gemüse und Obst abzuholen. So kann man Essen vor der Vernichtung retten und gleichzeitig weiterverwenden als Tiernahrung. Es hat geklappt und so fahre ich seit 3 Jahren fast jede Woche mit Auto - voll gepackt mit Gemüse und Obst - zum Gnadenhof. Dort sortiere ich alles, entsorge Kaputtes, verteile Essen und bei Bedarf mache ich Arbeiten, die gerade wichtig sind. Von dieser Aktion profitieren vor allem die kleineren Tiere, wie Hasen, Meerschweinchen, Hühner und Schweine, die eine ganze Woche frisches Gemüse haben. Pferde, Schafe und Ziegen bekommen als Snack leckere Bananen.

Seit Mitte 2019 habe ich ein Kätzchen Namens Eliska als Pflegekind bei mir. Ab und an nehme ich kleine Notfellchen dieser Art auf und päppel sie, bis sie bereit für ein neues Zuhause sind.

Mir ist es wichtig, mit dem was ich kann, den Gnadenhof zu unterstützen. Jeder kann etwas tun und dazu beitragen, dass solche Einrichtungen überleben können. Fängt man an, wird man sehen: es macht Spaß und glücklich!
Eure Irca

"Wenn jeder das Kleinste, das ihm obliegt, gewissenhaft und mit Liebe tut, fördert er das große Ganze am sichersten."
(Fanny Lewald)